Protokolle/2012 01 25 Protokoll Treffen im Rektorat

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Brainstorming zur Tagesordnung

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[Bearbeiten] Senatsbeschluss vom 18.01.2012

Anmerkung: Das ist eine Nullnummer, der Senat hat mit dem folgenden Beschluss von seinen Recht zur Stellungnahme gebrauch gemacht und hat jetzt keine weiteren Möglichkeiten in rechtlich verbindlicher Form tätig zu werden. Dieser Tatbestand ist unabhängig davon, dass der Senat versucht sich durch die gewählte Formulierung von seinen eigenen Handeln zu distanzieren. Die einzige angemessene Antwort wäre eine Vertagung gewesen, aber leider fehlt den Senatoren dazu die Courage und so hat sich der Senat wieder einmal zu etwas nötigen lassen was vorgeblich gar nicht möchte.

  1. Der Senat stellt fest, dass die vom SMF/SMWK vorgenommene Terminsetzung zum Haushaltsaufstellungsverfahren für den Doppelhaushalt 2013/2014 eine gesetzeskonforme Beteiligung des Senates nicht zulässt und bittet die beiden Ministerien um Stellungnahme hierzu.
  2. Im Lichte der gesellschaftlichen Anforderungen an Lehre und Forschung sowie der bestehenden Bedarfe gibt der Senat trotz des ungebührlichen Zeitdrucks folgende ergänzende Stellungnahme ab:
    1. Der Senat wendet sich entschieden gegen jegliche Maßnahmen zum Stellenabbau. Bereits ohne den vorgesehenen Stellenabbau besteht derzeit eine dramatische Unterfinanzierung, die sich auf ca. 50 Mio. EUR pro Jahr beziffern lässt.
    2. Der Senat fordert für den vorliegenden Wirtschaftsplanentwurf die in der Anlage belegten ersten Ergänzungen des Budgets 2013/2014 der eingereichten Haushaltsvoranmeldung.
    3. Beschlüsse und Maßnahmen des Freistaats, die den Verbrauch zusätzlicher Ressourcen auslösen, sind aus der eingereichten Haushaltsvoranmeldung nicht finanzierbar.

[Bearbeiten] Ideen

[Bearbeiten] Protokoll

Wie während des Vorbereitungstreffen am Tag zuvor vereinbart, findet die Veranstaltung nicht im Rektorat sondern im PHY/C213 statt

Diskussion im Bau PHY C213 H

Anwesend: ca. 30 Leute, u.a. Frau Odenbach

Einführung

  • letzte Woche Mittwoch war der Plan das Rektorat zu Besetzen
  • es gab eine Senatssitzung
  • 14:30 Uhr hat der Rektor die Sitzung verlassen
  • eine Gruppe von Menschen ist ihm gefolgt, haben ihn zur Rede gestellt
  • die Polizei wurde gerufen, aber auch schnell wieder weggeschickt
  • im FLur des Rektorates wurde ein Plenum mit 20/30 Leuten gehalten
  • der Rektor ist gegangen mit dem Angebot um 20 Uhr ein Gespräch zu führen
  • beim Plenum wurde versucht ein Konsens zu Forderungen zu finden -> war schwieirig
  • bis 18:30 ging das Plenum
  • ab 19 Uhr füllte sich das Rektorat
  • ab 20 Uhr wurden erst die Forderungen vorgestellt
  • dann nahm der Rektor dazu Stellung
  • gegen halb zehn gab der Rektor noch eine Abschlussansprache
  • bis halb elf gab es dann noch ein Studierendenplenum
  • der Rektor beendete die Besetzung um kurz nach halb elf
  • führte zu Auseinandersetzung im Plenum; extrem unterschiedliche Meinungen über Besetzung und Umsetzung der Forderung
  • danach wurde noch geklärt, für heute ein weiteres Plenum anzusetzen
  • ein paar Leute standen am Rektorat und haben sich hierher begeben
  • grundsätzlich haben vermutlich viele Leute Interesse an dem Thema
  • es wissen viele von den Stellenkürzungen, aber sind nicht genügend informiert

Frau Odenbach

  • Aktion hat auf höherer Ebene Wirkung gezeigt
  • im Nachgang gab es über die studentischen Senatoren ein Treffen, StuRa-GF anwesend, Rektor u.a.
  • Wahrnehmung:
    • Emotionen ausgetauscht
    • Dialogfähigkeit großartig
    • einzelne Menschen trübten das Gesamtbild
  • Polizeieinsatz aufgrund einzelner verunsichernder Aktionen
  • Polizei wurde deshalb auch wieder weggeschickt
  • Diskussion mit stud. Vertretern:
    • Rektor hat gelernt, dass etwas schief hängt
    • direkter Austausch mit FSRen muss absolut intensiviert werden (Turnusgespräche werden zügig aufgenommen); Vorschlag ist einmal im Semester (Semesterbeginn)
    • Gesprächszeit Bildung muss wieder aktiviert werden
      • Themen sammeln
      • über die Art des Austausches nachdenken (Formatwahl)
    • bei den Strukturgesprächen wurden anders als vom Rektorat gewünscht oft keine student. Vertreter eingebunden
      • Rektor hat eine dringliche E-Mail an die Dekane geschrieben, dass stud. Vertreter zwingend eingebunden werden müssen und Termine dementsprechend gelegt und angekündigt werden müssen, damit eine Partizipation von Studenten möglich ist
    • Informationsfluss an StuRa/FSR u.a. wird nochmal genau überprüft und verbessert
    • das angekündigte Gespräch vom Rektorat mit der Presse findet demnächst statt
  • persönliche Wahrnehmung:
    • Anfangs war es eine Besetzung
    • Gespräch abwarten und als Besuch werten
    • abends war es keine Besetzung mehr
  • sollte es keine Bedenken gegen die Turnusgespräche geben, wird das als nächstes angeleiert
    • Wunsch: zweimal im Semester
    • offen nicht nur für FSR-Mitglieder
  • wird das Format der Gespräche (Open Space) wie letzte Woche vom Rektorat fortgeführt?
    • Odenbach: sehr gern, aber es muss auch verfolgt werden, ob es sinnvoll ist
  • wichtig, dass Informationen direkter mitgeteilt werden, da der Weg durch die Ebenen die Nachrichtenwege verlängert und die Nachrichten teilweise verfälscht
  • die Kommunikation letzten mittwoch kam nur zustande, da Leute direkt ins Rektorat gestürmt sind
  • die Kommunikation zwischen Rektorat und Studierenden war quasi nicht da (bis letzte Woche)
  • der Ansturm letzten Mittwoch (bis zu 150 Studierende) zeigt, dass das Bedürfniss auch da ist, die Probleme mit dem Rektorat zu klären
  • es zeigt sich, dass die Bedingungen suboptimal sind
  • Frau O. stellt die Frage, ob der Rektor dazugeholt werden soll
    • es ist wahrscheinlich sinnvoller, erstmal noch im Plenum weiterzureden
    • es fehlen konkrete Informationen um Fragen und Forderungen an das Rektorat heranzutragen
    • es wäre gut, ein Bild zu bekommen, was der Rektor vorhat
    • das Rektorat muss genau sagen, wie der Fahrplan aussieht; nicht nur unter den Studierenden, sondern auch im Senat
    • ein Ablaufplan/Fahrplan muss vorliegen
  • es soll gestrichen werden
  • wendet man sich ans SMWK, sagt dies, die Landesregierung kürzt
  • wendet man sich ans Rektorat, heißt es, das Ministerium kürzt
  • deshalb muss das Rektorat mehr in den Kürzungsprozess eingreifen
    • z.B. juristische Prüfungen, ob Studiengänge überhaupt geschlossen werden können
  • Kürzungen wurden noch nicht/nur sehr schwammig beschlossen
  • SMWK, Rektorat beschließen Stellenkürzungen in vorrauseilendem Gehorsam
  • noch nicht einmal solche Informationen sind bei den Studierenden angekommen
  • hier liegen Informationen zu den Kürzungen vom StuRa aus
  • Problem: Das Thema ist so komplex, dass ein Überblick zu schaffen sehr lange dauert und es auch nicht schnell vermittelt werden kann.
  • Fasst man das ganze zusammen, können wichtige Informationen entfallen.
  • den Schwarzen Peter nicht nur dem Rektorat zuschieben
  • auch die Studierenden sollten sich informieren/Infoangebote nutzen (Plakate, Infobroschüren, Workshops, Aktionstage, ...)
  • so komplex ist das Thema nicht; es lässt sich auch einfach darstellen, da der Fahrplan sehr einfach gestrickt ist
  • Problem sind auch die Regierungsmenschen auf Landesebende, die das alles ausarbeiten; diese machen dicht und sind beratungsresistent
  • trotz 10.000 Menschen letztes Jahr auf der Straße, wurde am Haushalt nicht geändert
  • wenn man jetzt versucht, den Rektor an die Spitze einer weiteren Bewegung zu stellen, ist das wenig erfolgsversprechend; die Studierenden müpssen selbst aktiv werden
  • das war nicht die Intention der Studierenden, den Rektor als Gallionsfigur voranzustellen, sondern nur an eine klare Position des Rektorates zu erwirken
  • es wäre jetzt warhscheinlich gut, den Rektor mit dazuzuholen
  • es gibt sehr viele Einzelaspekte, die noch nicht kanalisiert sind, deshalb eher Rektor nicht dazuholen
  • es ist zwar alles sehr interessant, aber die Struktur ist nicht klar
  • es wäre vielleicht einfacher, erst eine Organisationstruktur zu schaffen, die besser zu durchschauen ist
  • das ist vermutlich keine so gute Idee, da die Einzelpersonen ihre Meinung vertreten und weniger für Gruppen sprechen
  • das Problem daran ist, das jeder seine eigenen Probleme einbringt
  • das Problem wurde bereits angesprochen: der kanalisierte Weg funktioneirt nicht
  • es gibt schon Gespräche mit dem StuRa, mit dem Senat/Senatskomissionen
  • deshalb diese Organisationstruktur, da so jeder die Ideen der anderen Gruppen weitertragen kann
  • das Verfahren letzten Mittwoch wurde als gut befunden, da es wichtig war, auch persönliche Sachen mit den Akteuren zu besprechen und gleichzeitig das ganze auch zu kanalisieren
  • auch wenn keine konkreten Forderungen an den Rektor gestellt werden können, sollte er mit dazu kommen, um ein eingien Stellen ein-/nachhaken zu können
  • Rektor wird dazugeholt, da doch eine ganze handvoll Menschen Anliegen haben

--- Raucherpause ---

--- Rektor ist da ---

Kurzer Überblick für den Rektor

  • wir sind ein unkoordinierter Haufen der das gleiche will nur auf verschieden Art und Weise
  • wir versuchen eine klare Linie zu finden
  • gleichzeitig Kritik daran, dass eine klare Linie Studierernde auch außen vorlässt
  • der Wunsch wurde geäußert, den Rektor auch ohne klare Linie mit dazuzuholen
  • Rektor ist sehr am Gespräch interessiert
  • es wird nochmal klar gemacht, dass hier auf breiter Ebene diskutiert wird und nicht Studiengangsbezogen

kleine Vorstellungsrunde

FSR ABS, erweiterter Senat, Informatikstudent, Lehramt Bachelor, Pressesprecherin der Uni Magister, StuRa, FSR Phil, Frau Odenbach, Studiengangskoordinator Abfallwirtschaft/Altlasten, Paul, IB, MedInf, Mittelbauer, Philosophie, StuKo Regenerative Energisysteme, FSR Biologie, Kulturmanagement?, FSR Geowissenschaften, FSR SpraLiKuWi, StuRa-Gf HoPo, KSS, StuRa-Gf Ö, Studentischer Senator, Protokollant

Fragen

  • Masterfrage für LA Bachelor
  • Kürzung von Studiengängen im LA (Hispanistik)
  • Frage nach dem Fahrplan
  • Fakultätsbashing untereinander
  • Fächspektrum
  • Informationsfluss stimmt nicht

Rektor

  • LA Romanistik gab es heute morgen eine Besprechung mit den stud. Senatoren und dem StuRa
  • Master Romanistik soll an der TU fertig studiert werden können
  • Verlängerung des Studienganges oder Überbrückung durch externe Professoren
  • Master wird so lange angeboten, bis der letzte Studierende fertig ist

Frage

  • Effekt der Kürzungen wird vlt. durch die ExIni gemildert. Ist das nur ein temporärer Effekt durch "Schulden" aus der vorigen ExIni?

Rektor

  • es gibt keine "Schulden" in Form von neu geschaffenen Stellen
  • deshalb wird es keine Kürzungen durch die ExIni geben
  • Kürzungen aus der Vergangenheit kommen durch Einsetzung neuer Professuren durch Anschubfinanizierungn, die jetzt auslaufen
  • es gibt in Sachsen keinen Inflationsausgleich seit Jahren, damit sind die Gehälter gestiegen ohne Ausgleich durch das Land
  • dadurch fehlen 3 Mio im Doppelhaushalt 2010/11 (ungefähr 60 Stellen)
  • mit dem Ministerium kann man über die 94 Stellen die bis 2015 gestrichen werden reden
  • im Erfolgsfall der ExIni werden diese wahrscheinlich nicht gekürzt
  • von 2015 bis 2020 soll nochmal massiv gekürzt werden; hängt von der Leistung der einzelnen Universitäten
  • jeder Stellenabbau ist grober Unfug, da die TU schon jetzt im Schnitt 35% Überlast in der Lehre fährt
  • im Bundesdurchschnitt liegt Sachsen bei 2000 EUR weniger pro Student pro Jahr
  • die TU Dresden bekommt jetzt schon 50/60-Millionen Euro pro Jahr zu wenig um nachhaltig zu wirtschaften

Frage

  • welche Handlungsmöglichkeiten sieht der Rektor für die Studierenden und das Rektorat um gegen die Probleme vorzugehen

Rektor

  • paralleles Vorgehen der Unileitung und der Studierenden
  • das Rektorat versucht zusätzliche Mittel zu akquirieren durch Schenkungen, Stiftungen und Drittmittel
  • Unileitung ist extrem aktiv in Gesprächen mit den Ministerien, der Presse und der Industrie um gegen die Kürzungen zu mobilisieren

Frage

  • Ist es nicht sinnvoll, die Kräfte zu bündeln und nicht allzu parallel zu arbeiten, da die Ziele ähnlich sind?

Rektor

  • bei Demonstrationen/Protesten kann der Rektor die Dekane aufforden, den Vorlesungsstoff entsprechend zu gestalten
  • der Rektor kann nicht gegen das Ministerium mobilisieren

Frage

  • die Studierendenschaft kann offensichtlicher gegen das Ministerium vorgehen
  • der Rektor muss politisch viel sensibler sein

Rektor

  • der Rektor kann als Privatperson gegen das Ministerium sprechen (weniger gewicht), als Amtsperson aber nicht

Frage

  • auch wenn jeder auf anderer Ebene arbeitet, sollte man dennoch versuchen die Arbeit zu koordinieren

Rektor

  • er will keine Stellen kürzen

Frage

  • ein großer Teil der Arbeit des Mittelbaues kommt gar nicht der Uni zugute, obwohl das Geld von der Uni kommt
  • ist da ein Kontrollmechanismus möglich, um die Geldströme zu kontrollieren?

Rektor

  • wissenschaftliche Veröffentlichungen sind notwendig
  • Kongresse und Vorträge müssen auch von Professoren organisiert werden, um das wissenschaftliche Ansehen zu erhöhen
  • Freiheit der Forschung und Lehre ist grundgesetzlich verankert; auch der Rektor kann da nicht eingreifen

Frage

  • teilweise ist es so, dass 2 Mitarbeit für 3 Studierende abgestellt werden (Metapher)

Rektor

  • es gibt Gespräche von Lenz mit den Fakultäten/Instituten um solche Stellen zu erkennen und mit den Dekanaten zu diskutieren
  • obliegt aber dennoch den Fakultäten, wie welche Stelle besetzt und genutzt wird

Frage

  • vorhin wurde von Retor gesagt, dass diese Uni mehr Leistung zeigt. Was wird mit Leistung gemeint?

Rektor

  • eine Uni steht im Wettbewerb
  • 50% der Finanzen sind im Wettbewerb mit anderen Unis angeworben
  • das betrifft auch Landes- und Bundesgelder
  • Uni unterliegt einer Rechnungsprüfung (Einnahmen/Ausgaben, Studierendenzahlen usw.)

Frage

  • Hochschulen sind vor allem wichtig in der Gesellschaft
  • sollen den Menschen dort eine Perspektive geben
  • sprich Bachelor soll auch Master bekommen
  • Pilotprojekt TU Dresden kann selbst über Personalstellen entscheiden -> soll auf ganz Sachsen ausgeweitet werden
  • --- darin besteht eine Gefahr, die ich nicht mitbekommen habe (vlt. kurze Arbeitsverträge) --*

Rektor

  • 7100 Mitarbeiter, davon 2000 aus dem Landeshaushalt finanziert
  • diese 2000 betrifft das
  • kurze Arbeitsverträge entstehen aus den 5000 anderen Drittmittelfinanzierten

Frage

  • für die Landesmittel an die Uni ist entscheiden, wieviele Studierende eine Uni hat, wie die Abbrecherquote ist usw.
  • daran die Qualität einer Ausbildung festzumachen ist schwierig

Rektor

  • Finanzierung soll in Zukunft auf 3 Säulen stehen
  • Land, Drittmitttel und *-- schon wieder was verpasst--*
  • das Land nimmt also erstmal Geld weg und sagt, nehmt es Euch woanders her oder wir schauen mal wie sich Eure Studierendenzahlen entwickeln

Frage

  • Studierende haben im FakRat Mitspracherecht bei den Stellenkürzungen
  • wie kann es sein, dass das gar nicht im FakRat besprochen wird?

Rektor

  • die generelle Vorgehensweise war die, dass die Unileitung mit den Dekanen und weiteren Vertretern etwas erarbeitet hat
  • Dekane gehen damit in die FakRäte u mdas dort zu diskutieren -> Plananpassung
  • zurück in die Unileitung usw. bis man einen Konsens gefunden hat
  • dann in den Senat und in den Hochshculrat
  • es gibt Fakultäten, bei denen das nicht so durchgeführt worden ist
  • Rektorat hat die Dekanate nochmals ermahnt, dass Vertreter der Studierenden einzubinden sind

Frage

  • in der Vorlesungsfreien Zeit st es schwierig, studentische Vertreter zu entsenden

Rektor

  • Sitzungen müssen rechtzeitig angekündigt werden
  • es kann aber nicht verboten werden, FakRats-Sitzungen in der vorlesungsfreien Zeit abzuhalten
  • so lange aber die Gesprächsrunden Rektorat<->FakRat nicht abgeschlossen ist, können unbesetzte Stellen nicht neu besetzt werden

Frage

  • es ist nicht ganz klar, was an den ganzen Kürzungen Gerücht ist und was der Wahrheit entspricht

Rektor

  • im Moment wird davon ausgegangen, dass bis in den nächsten Jahren 245 Stellen abgebaut werden müssen
  • 94 Stellen bis 2015 (im Erfolgsfall der ExIni nicht gekürzt)
  • 60 Stellen durch fehlende Finanzierung des Landes
  • 5 Stellen durch Übergabe des Liegenschaftsamtes an das SIB
  • Stellen fallen weg durch teilweise Übergabe des Biotech
  • ein Teil der Stellen durch fehlenden Inflationsausgleich
  • es gibt geringe Möglichkeiten, Geld umzuschichten, da es nicht viele Töpfe gibt
  • Drittmitteleinkommen wird sich reduzieren, wenn Stellen abgebaut werden

Frage

  • der Kanzler hat letzte Woche angeboten, nochmals Hochschulöffentlich den Wirtschaftsplan vorzulegen
  • im Mai wird es wohl eine große Studierendendemo geben
  • es wäre gut, zur Mobilisierung konkrete Zahlen zu haben

Rektor

  • das Rektorat kann Zahlen herausgeben zu Finanzierung der einzelnen Studierenden
  • wird auch weitere Argumente beisteuern (strategische Entwicklung, Schwerpunktsetzung, ...)

Frage

  • Stimmt es, dass die Fakultäten versuchen, sich gegenseitig die Kürzungen zuzuschieben, und wenn ja, was tut das Rektorat, damit dies nicht passiert

Rektor

  • die Dekane sind da sehr unkollegial untereinander
  • teilweise wird gemeint, dass einiges doch weg kann
  • 70 bis 80 Gespräche mit den Dekanen
  • bei allen Gesprächen geht es darum, die Volluniversität zu erhalten
  • heißt nicht, dass jedes Fach erhalten bleibt, aber die Fakultäten/Institute

Frage

  • es gibt auch Aussagen, dass die Zugpferde die Drittmittel akquirieren, nicht gekürzt werden sollten

Rektor

  • jeder Dekan führt Argumente für seine Fakultät ins Feld
  • aber es gab noch keine Aussage, dass deswegen woanders gekürzt werden soll

Frage

  • wie sieht es mit der Schließung von Studiengängen aus

Rektor

  • bei 9 von 13 Fakultäten hat man wahrscheinlich inzwischen eine Lösung gefunden (Medizin außen vor)
  • für die restlichen innerhalb der nächsten vier Wochen eine Lösung
  • dann klar, welche Studiengänge erhalten bleiben und welche auslaufen

Frage

  • -- Frage nicht verstanden, akustisch und so --*

Rektor

  • Studierendenzahlen herunterfahren wäre als Druckmittel gegen das Ministerium eine Möglichkeit
  • es wäre eine völlige Fehlentwicklung in einem Land das von Forschung und Entwicklung abhängig ist, die Bildung so herunterzufahren
  • das ist auch ein Argumentationspunkt

Schlussbemerkungen

  • Uni arbeitet auf ihrer Ebene
  • Studierende auf ihrer Ebene
  • eine Koordination ist aber äußerst wichtig

Rektor

  • es gab regelmäßige Sitzungen mit dem StuRa und dem Senat
  • aber die Gespräche mit den FSRen wurde vernachlässigt um fachspezifisch zu diskutieren
  • Studierendenzahlen nicht herunterfahren, da dass das falsche Zeichen an das SMWK und die Regierung wäre und auf dem Rücken der Gesellschaft ausgetragen wird.

Rektor

  • Vielen Dank für die Diskussionen, eine Fortführung auf Fachschaftsebene wird passieren.

Nächstes Treffen

  • Freitag, 15 Uhr, FSR Vernetzungstreffen, BAR E63Z

--- Ende ---

Austausch