Simulation eines Nachtfalters in der Nähe einer Punktlichtquelle.


Ein Nachtfalter orientiert sich mit Hilfe des Mondlichtes, indem er zu dem quasi parallel einfallenden Mondlicht seinen Wegwinkel bestimmt und diesen während des Fluges beibehält, d.h. er fliegt so, dass der Mond in einer ganz bestimmten Stellung in seinem Blickfeld bleibt. In Sommernächten beobachtet man die Lockwirkung einer Lichtquelle und ein systematisches Umfliegen dieser, deren Licht der Falter offensichtlich mit dem Mondlicht verwechselt. Da eine Punktlichtquelle konzentrisches Licht aussendet, der Falter aber den natürlichen Navigationsmechanismus verwendet, wird er auf Spiralbahnen um die Lampe geführt, bis er das Zentrum erreicht und unaufhaltsam in sein Verderben fliegt.




Anwendung

Vor dem Starten der Simulation sollten die Startwerte in die Textboxen (Sollwinkel(W) Geschwindigkeit(V) Startposition(X,Y)) eingetragen werden. Alle anderen Einstellungen können auch während des Laufs der Simulation getätigt werden. So kann man zur Laufzeit die gewünschten Lösungen auswählen, die Fuzzyregeln aktivieren oder deaktivieren und festlegen, ob eine Flugbahn angezeigt wird oder nicht. Die Simulation wird mit dem "Run" Button gestartet und läst sich mittels des "Stopp" Buttons anhalten, die Werte bleiben hierbei erhalten. Wird die Simulation angehalten, so lässt sie sich auch schrittweise mit Hilfe des "Step" Buttons fort schalten Wenn die Simulation neu gestartet oder mit anderen Ausgangswerten laufen soll, so muss der der "Reset" Button betätigt werden. Er setzt die Simulation zurück und übernimmt die neuen Ausgangswerte für den nächsten Start.

Erläuterung der Lösungswege
Dokumentation(.pdf)