Dresdner Neueste Nachrichten, 7. Juni 2001:
Gedenktafel in Peru für Maria Reiche - Todestag der Dresdnerin jährt
sich zum dritten Mal
In der südperuanischen Wüstenstadt Nazca wird morgen des
Todestages der Dresdner Mathematikerin Dr. Maria Reiche gedacht.
Aus diesem Anlaß enthüllt Nazcas Bürgermeister Don
Arnoldo Corzo Catalan am Grab der 1998 gestorbenen Wissenschaftlerin
eine Tafel, die der Dresdner Verein "Dr. Maria Reiche - Linien
und Figuren der Nazca-Kultur in Peru" stiftet.
Bekannt wurde Maria Reiche durch die Erforschung der rätselhaften
Bodenzeichnungen in der Geröllwüste bei Nazca. Während
der feierlichen Enthüllung wird ein Grußwort des Dresdner
Vereins verlesen. Mit dieser Tafel soll das Andenken der bemerkenswerten
Frau bewahrt und Brücken zwischen den beiden Städten Nazca
und Dresden geschlagen werden. Finanziert wurde die 40 mal 60 Zentimeter
große Platte aus polierten Granit zum größten Teil
von den Dresdner Vereinsmitgliedern Peter Hentschel und Matthias
Kaden vom Vermessungsbüro Kaden. Sie zeigt neben der Inschrift
einen stilisierten Vogel, das Abbild einer in den Wüstensand
gezeichneten Figur.
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