Arbeitsanleitung zum Projekt work


Inhalt:
  1. Installation der Entwicklungsumgebung
  2. Arbeit mit dem Projekt
  3. Hinweise zu den anderen Beispielen


1. Installation der Entwicklungsumgebung (W2K/XP/Vista/7/Linux-Wine) und des Start-Projektes
Das Runterladen der Entwicklungsumgebung (IDE)  und des Start-Projektes WORK erfolgt über die Download-Seite.

Danach beginnt man mit der IDE-Installation durch Ausführen der Datei c51v808a.exe.
Während des SETUP kann man das Installationsverzeichnis (i.a. c:\programme\Keil) wählen.
Achtung: Diese Version ist eine zeitlich unbegrenzte Testversion mit Code-Begrenzung. Siehe nach der Installation:   ..\Keil\uv3\release_notes.htm.
Das Start-Projekt WORK liegt als gepacktes Archiv vor (work.zip). Es ist in ein beliebiges Arbeitsverzeichnis zu entpacken.


2. Arbeit mit dem Projekt work
Es ist generell zu empfehlen, die Programmentwicklung durch eine Projektverwaltung zu begleiten.

Vorteil:
Projektweite einheitliche Einstellungen für die Übersetzer- und Link-Prozesse und für die Bearbeitung eines Mehrmodulprojektes.

Solch eine Projektdatei zur Projektverwaltung ist die vorgegebene Datei work.uv2. Diese Datei enthält alle Einstellungen für den Zielprozessor, die Übersetzer, den Linker und den Debugger.

Nach dem Starten der IDE öffnet man mit dem Menüpunkt 'Project/Open Project' diese Projektdatei im Arbeitsverzeichnis. Danach öffnet sich ein Editor-Fenster mit dem Quelltext der Datei prakt.a51 .
Diese Datei beinhaltet ein Assembler-Rahmenprogramm mit einem Programmrumpf, bestehend aus:

Je nach Aufgabenstellung muss man nun an verschiedenen Programmpunkten dieses Gerüst erweitern, z.B.:
Programmkopf:    Bearbeiter eintragen,
Header:              eigene Konstanten und Variablen deklarieren,
Initialisierung:     Variable mit Anfangswert laden,
Hauptprogramm:  grobe Programmstruktur realisieren durch Verwendung eigener Unterprogramme,
Timer-ISR:          zeitgesteuerte Programmteile realisieren.

Nach Vervollständigung des Quellmoduls wird das Projekt durch Betätigen des Build-Knopfes in der Werkzeugleiste neu übersetzt. In einem neuen Fenster werden eventuelle syntaktische oder Link-Fehler ausgegeben. Durch Anklicken der Fehlerzeile gelangt man in die Quellzeile des Programmes um dort den Fehler zu berichtigen.
Nach der fehlerfreien Übersetzung beginnt man mit dem Debugging unter Verwendung des zugehörigen Simulators. Dieser ist in der IDE integriert und wird mittels eigenem Werkzeugknopf gestartet. Damit wechselt man vom Editier- in den Testmodus.

Im Simulator wird automatisch der Zielprozessortyp eingestellt und das erzeugte µC-Programmmodul geladen. Das Modul kann in verschiedenen Debug-Modis getestet werden. Die Ressourcen des µC können in verschiedenen Fenstern überwacht und manipuliert werden. (siehe auch Hilfe-Datei)
Während des Debugging wird man verschiedene logische Programmfehler feststellen.
Zur Behebung dieser Programmfehler wechselt man aus dem Simulator zurück in den Editiermodus und ändert entsprechend sein Quellmodul, übersetzt dieses neu und wechselt erneut in den Testmodus.
Für das Nachbilden des Portverhaltens kann man Stimulis aktivieren. Lesen Sie hier wie man das realisiert. Stimulis


Im Online-Ordner bzw. im Arbeitsverzeichnis befinden sich weitere Programmbeispiele. Dafür existieren keine separaten Projektdateien. Diese Beispiele sind auch nicht für Mehrmodulprojekte geeignet.
 
Verfahrensweise:
Man kopiert sich die A51-Datei in den Arbeitsordner in dem sich auch die Projektdatei work.uv2 befindet. Weiterhin öffnet man wie oben beschrieben das Projekt work und fügt im Projektnavigator (linkes IDE-Fenster) ein anderes Assembler-Quellmodul (z.B.: beisp1.a51) ein und entfernt das voreingestellte Modul prakt.a51. Jetzt besteht das Projekt work aus einem anderen Quellmodul, muss neu übersetzt und getestet werden.
Wir wünschen viel Erfolg!