Verein "Dr. Maria Reiche - Linien und Figuren der Nasca-Kultur in Peru" e.V.

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Maria Reiche vermisst die Figuren

 

 

Jugendjahre

In Peru

Die Linien

Arbeit in der Wüste

Nasca

Schutz für die Wüste

 

Mitten in der Nacht - lange bevor die Sonne aufgeht, beginnt Marias Arbeitstag. Auf den Ladeflächen von Lastwagen trampt sie nun jeden Morgen von der Stadt Nazca in die Wüste. Schon in den ersten Tagen im Juni 1946 findet sie zwischen den Linien die stilisierte Zeichnung einer Spinne. Sie war nur schwer zu erkennen, denn der Wind hatte im Laufe der Jahrhunderte eine dünne Schicht von kleinen Steinen darüber geweht. Nach und nach entdeckt sie immer mehr Figuren, doch sind diese anfangs nicht ihre Hauptaufgabe. Mit Maßband, Sextant und Kompass, dann auch mit dem Theodoliten vermisst sie fast 1000 Linien und untersucht sie auf ihre astronomische Gerichtetheit. Beladen mit Messgeräten und Leiter läuft Maria oft lange Strecken und verzichtet auf das Proviant. Um die zeitaufwendige Anfahrt aus Nazca zu sparen, zieht sie in eine einfache Hütte ohne Wasser und Strom am Rande der Wüste. Als später ihre Sehkraft nachlässt, beginnt sie sich den Figuren zuzuwenden. Sie fragt sich, wie die riesigen Zeichnungen technisch und künstlerisch so perfekt geschaffen worden sind und vermutet ein Maßsystem, mit dem es gelang, die Figuren von einem kleineren Modell in die Wüste zu übertragen. In den über 40 Jahren ihrer Forschung bekommt sie die umfangreichste Hilfe von der Luftbildstelle der peruanischen Luftwaffe (SAN), die ihr mehrere Flüge über die Zeichnungen ermöglicht, wobei wertvolle Luftbilder enstehen.

 

 
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