Sei f:Rn→R eine Funktion von n Veränderlichen x:=(x1,…,xn). Bezeichnen die zugehörigen ersten partiellen Ableitungen mit fx1,…,fxn oder (seltener) mit
Gewisse Kombinationen von partiellen Ableitungen treten bei der mathematischen Modellierung von praktischen Fragestellungen besonders häufig auf und bekommen deshalb eine eigene Kurzschreibweise.
Sei f:R3→R3 ein Vektorfeld. Definieren das Skalarfeld
Die Divergenz kann als Quellendichte interpretiert werden. In einer Strömung gibt sie beispielsweise an, ob an einem Punkt Material zum durchströmenden Material hinzugefügt wird (positive Divergenz) oder ob Material entnommen wird (negative Divergenz). Siehe Divergenz eines Vektorfeldes, koordinatenfreie Darstellung für eine präzise Formulierung dieser Interpretation.
Die Rotation gibt Drehachse und Drehgeschwindigkeit eines in der Strömung mitschwimmenden Objekts an. Vektorfelder, deren Rotation überall Null ist, heißen wirbelfrei.
(Laplace-Operator angewendet auf f). Funktionen, die Δf(x,y,z)=0 für alle relevanten x,y,z erfüllen, heißen harmonisch. Solche Funktionen treten in Physik und Technik in vielen verschiedenen Kontexten auf (Elektrostatik, Wärmeleitung, Elastizitätslehre,...).
geschrieben werden kann. Meistens entspricht das Parameterintervall einem Zeitintervall, sodass die Kurve jedem Zeitpunkt eine Position im Raum zuordnet.
Eine Kurve K heißt differenzierbar, wenn die Koordinatenfunktionen differenzierbar sind. Der Vektor
ist gerade der Tangentialvektor an die Kurve K im Punkt (x(t),y(t),z(t)). Beschreibt die Kurve die Position eines Teilchens im Laufe der Zeit, so entspricht der Tangentialvektor dem Geschwindigkeitsvektor (Richtung und Betrag). Der Vektor der zweiten Ableitungen kann dann als Beschleunigungsvektor (Richtung und Betrag) interpretiert werden.
mit den Parametern u,v und den Koordinatenfunktionen x,y,z geschrieben werden kann. Dabei können die Grenzen des Parameters v von u abhängen (IDV 405).
Sind die Koordinatenfunktionen differenzierbar, so kann man in jedem (x0,y0,z0)=(x(u0,v0),y(u0,v0),y(u0,v0)) der Fläche eine Ebene mit gleicher Neigung wie die Fläche anlegen, die sogenannte Tangentialebene. Sie besteht aus allen Punkten (ξ,η,ζ) des Raumes, die folgende Gleichung erfüllen:
steht senkrecht auf der Tangentialebene und damit auch senkrecht auf der Fläche. Er wird Normalenvektor genannt. Jedes Vielfache dieses Vektors ist ebenfalls ein Normalenvektor.
Um eine gewisse Eindeutigkeit des Normalenvektors zu erreichen, verwendet man üblicherweise Normalenvektoren der Länge 1. Dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten diesen zu wählen. Beide unterscheiden sich nur im Vorzeichen. Welchen der beiden man für gewisse Zwecke (siehe später) wählt, ist egal. Jedoch muss man darauf achten, dass man in jedem Punkt der Fläche die gleiche Richtung für den Normalenvektor wählt, also alle Normalenvektoren auf der gleichen Seite der Fläche liegen.
Allerdings gibt es Flächen, bei denen man die Normalenvektoren nicht in einheitlicher Richtung wählen kann, z.B. das Möbiusband. Solche Flächen heißen nicht orientierbar. Wir betrachten stets nur orientierbare Flächen. Sind die Koordinatenfunktionen stetig (!) differenzierbar und gilt
⎣⎡xu(u,v)yu(u,v)zu(u,v)⎦⎤×⎣⎡xv(u,v)yv(u,v)zv(u,v)⎦⎤=⎣⎡000⎦⎤fu¨r alle u,v,